Medical Aesthetic Aachen Faltenbehandlung Faltenunterspritzung  Fadenlifting PRP Plasmatherapie Lipolyse Vampirlifting
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Medical Esthetics Aachen Praxis für Heilpraktik HP Dr. Martin Hoßfeld Geilenkirchener Str. 65 52134 Herzogenrath www.medical-aesthetic-aachen.de www.medical-esthetics-aachen.de
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PRP Plasmatherapie ("Vampirlifting") - Hinweis GSAV

PRP-Therapie-Alternative mit Peptiden (Mesotherapie)

HINWEIS / Kommentar bzgl. der Konsequenzen aus dem GSAV:

 

Im Zuge des neuen Gesetzes zur Sicherheit in der Arzneimittelsorgung GSAV, welches am 16.8.2019 in Kraft getreten ist, wird die Eigenblut-Therapie durch Heilpraktiker durch die kombinierten Änderungen im TFG und AMG eingeschränkt bzw. untersagt.

 

Laut der Info auf verschiedenen Webseiten stellt sich der Sachverhalt nach meinen Recherchen wahrscheinlich so dar:

 

Im Rahmen des Transfusionsgesetz sind Blutentnahmen, die rechtlich als Blutspende anzusehen sind, nur noch Ärzten vorbehalten.

 

Im Rahmen des AMG ist es Heilpraktikern nicht gestattet, ohne Genehmigung verschreibungspflichtige Arzneimittel herzustellen. Das war schon immer so und ist normalerweise auch kein Problem, da Heilpraktiker in der Regel bis auf Ausnahmeregelungen für bestimmte Notfallmedikamente keine verschreibungspflichtigen Medikamente verwenden oder herstellen.

 

Eine Ausnahme im AMG für HPs stellte bisher die anzeigepflichtige Herstellung bzw. Verwendung von Bliut und Blutprodukten im Rahmen von Eigenbluttherapien dar, z.B. homöopathische Eigenblutbehandlungen, ozonisiertes Eigenblut etc.

 

Blutprodukte als Arzneimittel zur medizinischen Anwandung am Menschen (oder Tiee) sind nach Inkrafttreten des GSAV verschreibungspflichtig und deren Herstellung damit genehmigungspflichtig und nicht nur anzeigepflichtig.

 

Im TFG gab es bisher die Ausnahme homöopathischer Eigenblut-Zubereitungen, Reinjektion von nativem Eigenblut wurde seit vielen Jahren durchgeführt und die Durchführung durch HPs stellte bis zum Beginn der Diskussion über eine Neuinterpretation des TFG 2018 kein Problem dar

 

Eigenbluttherapien oder Vampirlifting mussten wie geschrieben bisher bei der entsprechenden Behörde lediglich angezeigt werden, waren jedoch nicht genehmigungspflichtig. Das wurde jetzt geändert.

 

Eigenblut-Therapie und Eigenbliutherapie unter Zusatz von Ozon oder Medikamenten etc. führe ich in meiner Praxis nicht durch, das Thema ist also für mich nicjt relevant, letztere Methoden wären aber wohl auf jeden Fall eine Arzneimittelzubereitung und damit wohl unzulässig nach aktuellem Stand.

 

Wie die Behörden das GSAV genau umsetzen werden, bleibt abzuwarten.

Von den Heilpraktikerverbänden wird weiterhin um einen Erhalt der Erlaubnis zur Durchführung von Eigenblutbehandlungen durch Heilpraktiker gekämpft.

 

Seitens mindestens eines Fachanwaltes werden laut Homepage die Regelungen bzw. Konsequenzen aus dem GSAV kritisch betrachtet und wohl auch rechtlich geprüft.

Dazu gehört z.B. auch die Frage, ob bzw. inwieweit reines Eigenblut zur Reinjektion sowie PRP als Blutbestandteil als Herstellung eines (verschreibungspflchtigen) Medikaments zur medizinischen Anwendung in/am Menschen anzusehen ist und damit auch z.B. die PRP-Behandlung unter Arztvorbehalt fällt bzw. für HPs genehmigungspflichtig wird.

 

Ob das PRP als Vampirlifting als ästhetische nicht medizinisch notwendige "med. kosmetische" Behandlung (nicht als Arzneimittel-Anwendung) auch unter diese Regelung fällt, ist meiner Ansicht nach auch nicht ganz klar bzw. die genaue rechtliche Klärung noch abzuwarten.

 

Ich würde mich freuen, wenn das GSAV bzw. TFG und AMG soweit korrigiert wird, dass Heilpraktiker weiterhin Eigenblut und PRP uneingeschränkt als naturheilkundliche Methode anwenden dürfen (wobei PRP in der Orthopädie, Sportmedizin und anderen Bereichen der Schulmedizin inzwischen etabliert ist) bzw .PRP im ästhetischen Bereich als "medizinisch kosmetische" Methode weiterhin einsetzen.

Das diese Methoden sicher und nicht patientengefährdens sind, ist langjährig gezeigt worden (korrekte hygienische medizinische Arbeitsweise selbstverständlich vorausgesetzt).

 

 

PRP-Therapie-Ersatzbehandlung mit biomimetischen Peptiden

PRP-Therapie-Ersatzbehandlung mittels biomimetischen Peptiden aus der Mesotherapie

 

Wie es mit der PRP-Anwendung durch Heilpraktiker zukünftig weitergeht, wird sich zeigen.

Für den ästhetischen Bereich gibt es alternative Behandlungsmethoden aus der Mesotherapie,

die ich Ihnen anbieten kann.

 

Für den medizinisch-therapeutischen Bereich gibt es auch teils mesotherapeutische Lösungen,

hier sehe ich aber bisher noch keinen kompletten Ersatz für PRP.

 

Für den PRP-Einsatz in der ästhetischen Medizin gibt es eine Alternative mit biomimetischen Peptiden, wie sie schon länger in der ästhetischen Mesotherapie verwendet werden.

 

Wie bekannt ist, enthält PRP verschiedene Wachstumsfaktoren und regenerative Substanzen.

Diese Faktoren und Substanzen sind wie viele biologisch aktive Botenstoffe und Signalstoffe Proteine ("Eiweiße" oder Peptide (kurze "Eiweiße"). Hormone sind z.B. auch ein beispiel für solche Botenstoffe.

 

In der Mesotherapie bzw. ästhetischen Mesotherapie gibt es biomimetische (mitunter auch bioidentische) Peptide, die in der Lage sind, vergleichbare Effekte auszulösen, wie es die entsprechenden Faktoren aus dem PRP tun.

 

Natürlich enthält PRP bzw. Eigenblut deutlich mehr Inhaltsstoffe, komplett deckungsgleich wird man PRP kaum ersetzen können, aber für den ästhetischen Einsatz benötigt man auch nicht alle Eigenschaften des PRP.

Zum Beispiel benötigt man keine entzündungshemmenden Eigenschaften, wie man sie bei der Behandlung der Kniearthrose oder Sehnenentzündungen braucht.

Wenn man die regenerativen Effekte von PRP iannähernd simulieren kann, ist das für ästhetische Zwecke vollkommen ausreichend.

 

Diese regenerativen Effekte von biomimetischen Peptiden wird z.B. in einer Studie zur Haarwuchsbehandlung untersucht mit positiven Ergebnissen (Fortbildung DGM / Dr.med. Hundgeburth, Köln).

 

Mesotherapie-Unternehmen stellen spezielle "Cocktails" mit entsprechenden Peptiden her, zudem werden je nach Zweck zusätzlich Vitamine, Aminosäuren, Hyaluron etc. zugesetzt bzw. separat angewendet.

Es gibt inzwischen auch schon Mesotherapie-Haluron-Filler mit solchen biomimetischen Peptiden zur Hautgeneration, z.B. von Caregen oder Teoxane.

 

Hersteller solcher Peptide bzw. Mesotherapie-Lösungen sind z.B. die Unternehmen Caregen, Toskani, Institute BCN.

 

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