Adresse:

 

Praxis für Heilpraktik

HP Dr. Martin Hoßfeld

Geilenkirchener Str. 65

52134 Herzogenrath

 

Termine

nach Vereinbarung

Mo-Fr, auch abends

Sa / So ggf. auch möglich

 

 

Telefon:

02406-98 98 704

ggf. auf mobil umgeleitet

 

02406-98 98 705

 

mobil:

0151-19 48 04 74

(auch sms)

 

e-mail:

martin.hossfeld@medical-aesthetic-aachen.de

 

mail@praxis-martin-hossfeld.de

Medical Aesthetic Aachen Faltenbehandlung Faltenunterspritzung  Fadenlifting PRP Plasmatherapie Lipolyse Vampirlifting
Medical Aesthetic Aachen Faltenbehandlung Faltenunterspritzung  Fadenlifting PRP Plasmatherapie Lipolyse Vampirlifting
Medical Esthetics Aachen Praxis für Heilpraktik HP Dr. Martin Hoßfeld Geilenkirchener Str. 65 52134 Herzogenrath www.medical-aesthetic-aachen.de www.medical-esthetics-aachen.de
Medical Esthetics Aachen Praxis für Heilpraktik HP Dr. Martin Hoßfeld  Geilenkirchener Str. 6552134 Herzogenrath  www.medical-aesthetic-aachen.dewww.medical-esthetics-aachen.de

PRP Plasmatherapie ("Vampirlifting")

PRP (platelet rich plasma) Plasmatherapie

 

kann durch die im Plasmaenthaltenen Faktoren u.a. die Regeneration von Geweben oder auch Heilungsprozesse fördern.

 

So ist PRP auch eine Möglichkeit zur Hautregeneration oder zur Haarbehandlung bei beginnendem Haarausfall.

 

 

PRP Plasmatherapie ist meist unter der Bezeichnung Vampirlifting oder Draculatherapie bekannt und wird zur regenerativen Behandlung der Haut in der ästhetischen Medizin eingesetzt.

 

PRP enthält eine Reihe verschiedener Faktoren (sogenannte Wachstunsfaktoren),

die hier in der ästhetischen Behandlung die Regeneration der Haut fördern oder das Haarwachstum anregen können.

 

Die im PRP vorhandenen Wachstumsfaktoren sind z.B.

(ein kurzer Ausflug zu den physiologisch-medizinischen Grundlagen der PRP Plasmatherapie):

 

  • Platelet Derived Growth Factor (PDGF-aa, PDGF-ab, PDGF-bb)

PDGF stimuliert die Zellreplikation und fördert die Angiogenese (Bildung von Blutgefäßen zur Gewebeversorgung), fördert die Epithelisierung (Bildung von Epithel, z.B. obere  Hautschicht),

fördert die Bildung von Granulationsgewebe (z.B. Hautschicht startum granulosum, Körnerschicht).

 

  • Transforming Growth Factor (TGF-ß1, TGF-ß2)

TGF fördert die extrazellulären Matrixbildung (Vernetzung zwischen Zellen) und reguliert den Knochenzelen-Stoffwechsel (z.B.beim orthopädischem Einsatz von PRP)

 

  • Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)

VEGF ördert auch die Angiogenese (neubildung von Bleutgefäßen)

 

  • Epidermal Growth Factor (EGF)

EGF fördert die Zelldifferenzierung (Bildung verschiedener Zelltypen) und die Reepithelisierung (hier Bildung von oberen Hautschichten), die Angiogenese und die Kollagenaseaktivität (Bildung von neuen Kollagenfasern)

 

  • Fibroblast Growth Factor (FGF)

FGF fördert die Proliferation der Endothelzellen und der Fibroblasten und stimuliert die Angiogenese

 

 

Wie wird PRP gewonnen:

 

PRP wird mit speziellen Blutabnahmeröhrchen, die speziell für PRP-Gewinnung hergestellt sind, aus dem Venenblut des Patienten gewonnen, ähnlich wie bei einer Blutentnahme für eine Laboruntersuchung der Blutwerte (daher auch der Name "Vampir-Lifting", weil Blut "abgezapft" wird).

 

Durch Zentrifugation.(ca. 10 min) werden die roten Blutkörperchen von den Plasma- bzw. Serumfraktionen getrennt. Die roten Blutkörperchen befinden sich unten im PRP-Zentrifugenröhrchen, dann sieht man eine Trennschicht (Trenngel) und darüber enthält die erste Plasma-Schicht "buffy coat" das höherkonzentrierte PRP, darüber die übrige Plasmaschicht nach oben abnehmend geringer konzentriertes PPP (plättchenarmes Plasma).

 

Dieses PPP, platelet poor plasma, kann ebenfalls zur Plasamtherapie verwendet werden.

 

Wie wird PRPinjiziert?

 

Oft verwendet man beide Fraktionen PRP und PPP nacheinander bzw. gemischt,

da dann mit 1 PRP-Röhrchen bzw. 1 Blutabnahme ein größeres Hautareal behandelt werden kann.

 

Bei diesem Vorgehen ist die Konzentration der PRP-Fraktion bzw. Faktoren zu Beginn der Behandlung höher als gegen Ende der Behandlung.

Man behandelt dann bei dieser häufigen Vorgehensweise zuerst die "bedürftigeren" Regionen mit möglichst viel PRP, danach die sekundären Bereiche mit prozentual weniger PRP und mehr PPP.

 

Man kann PRP und PPP auch komplett zusammenmischen, dann ist die Gesamtkonzentration an Faktoren nicht so hoch wie bei reinem PRP, dafür kann man aus einem Röhrchen mehr "Fläche" mit der gleichen Menge Faktoren behandeln.

 

Das körpereigene PRP / PPP wird dann an die zu behandelnde Region mit sehr feinen Nadeln in (sehr) vielen Injektionen in die oberen hautschichten injiziert (ca. 1-4 mm) und emtfaltet dort seine stimulierende bzw. regenerative Wirkung.

 

Nebenwirkungen, Risiken und Vorsichtsmaßnahmen:

 

Die eingesetzten Wirkstoffe (patienteneigenes PRP, PPP) sind rein körpereigene Sunstanzen der zu behandelnden Person, daher sind seitens PRP und PPP i.d.R. keine Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten zu erwarten.

 

Die einzig zugesetzten Stoffe sind i.d.R. Citratpuffer oder Heparin, damit das Blut bei der Abnahme und Zentrifugation nicht gerinnt, sowie Trenngel  zur Abtrennung der roten Blutkörperchen.

 

Das Trenngel zur besseren Separation von roten Blutkörperchen und Plasma wird naürlich nicht eingespritzt, man nimmt das Plasmaoberhalb der Trennschicht ab.

 

Normalerweise führen diese Substanzen nicht zu Unverträglichkeiten, eine Allergie gegen Heparin sollte jedoch bei Verwendung entsprechender Röhrchen vor der Behandlung erfragt werden.

 

Sollte das PRP/PPP noch mit anderen Substanzen versetzt werden bzw. wohl eher nach der PRP Injektion weitere Substanzen in die Haut eingebracht werden(per Injektion mit Spritze oder per Microneedling),

die wie z.B. in der Mesotherapie Vitaminlösungen oder Aminosäuren sein können,

so ist dann natürlich eine mögliche Unverträglichkeit oder Allergie vor der Behandlung abzuklären.

 

Bei Verwendung eines Lokalanästhetikums (z.B. Emla-Creme, oder andere Lidocain, Prilocain-Präparate),

so sollte natürlich beim Patienten keine Allergie auf diese Substanzen vorhanden sein.

 

 

Die Methode ist durch die verwendeten Produkte sehr sicher durchzuführen.

Die möglichen Nebenwirkungen sind gering und entsprechen zumeist den üblichen möglichen Nebenwirkungen von Blutentnahmen und Injektionen allgemein.

 

Wie beschrieben, sind aus den genannten Gründen Unverträglichkeiten in aller Regel.nicht zu erwarten.

Die PRP-Behandlung gehört damit zu den sehr sicheren Methoden in der ästhetischen Medizin.

 

Einen ersten Effekt der Behandlung sieht man oft schon direkt.

Der maximale positive Effekt auf die Haut stellt sich meist nach ca. 4-6 Wochen ein, es kann aber auch noch länger dauern, je nachdem, wie die Haut reagiert bzw.anspricht.

Wiederholungsbehandlungen können/sollten (frühestens) nach ca. 4-6-8 Wochen durchgeführt werden.

Meist sind 1-2 Wiederholungsbehandlungen in diesem Abstand sinnvoll, danach ist meist eine jährliche Auffrischung ausreichend.

 

Was ist zu beachten:

 

Da eine Blutentnahme durchgeführt wird und (zahlreiche) Injektionen vorgenommen werden,

sind wie immer bei diesen Tätigkeiten gewisse hygienische Dinge zu berücksichtigen.

Wie immer ist auf die notwendige Desinfektion der Haut und möglichst steriles Arbeiten bei der Durchführung einer Blutentnahme, Aufbereitung der Blutprobe und Injektion von PRP zu achten.

Das ist jetzt nicht spezifisch für diese Methode, sondern gilt allgemein, um Infektionen bei Injektionen oder Infusionen zu verhindern.

 

Wichtig ist, dass keine blutverdünnenden Medikamente wie Marcumar oder Aspirin vor der Behandlung eingenommen werden. Sie müssen ggf. vor der Behandlung rechtzeitig abgesetzt werden.

Andernfalls besteht die Gefahr, das eine Blutung nach der Blutentnahme oder Verletzung einer Kappilare bei der  Injektion des PRP nicht gestillt werden kann.

 

Mögliche Nebenwirkungen durch die Blutentnahme sowie PRP-Injektionen::

 

Bei der Blutentnahme können die  bekannten üblichen (meist seltenen) Komplikationen / Nebenwirkungen auftreten wie leichte Blutungen, Hämatome, Verletzungen durch die Injektion, Schwellungen, Infektionen.

 

Die Injektion von PRP in die Haut stellt i.d.R. kein besonderes Risko dar.

Durch die extrem dünnen Nadeln ist das Verletzungsrisiko sehr gering und ebenfalls die Schmerzhaftigkeit der Injektion minimal, auch ohne Lokalanästhesie.

Es können jedoch auch hier wie bei jeder Injektion ggf. leichte Schwellungen, Rötungen oder Blutungen auftreten, die jedoch meist umgehend zurückgehen.

Es sollte vermieden werden, sich nach der Behandlung im Injektionsgebiet zu kratzen oder häufig mit den Fingern zu berühren, da sonst eine Infektionsgefahr besteht.

 

Diese Themen werden wir im Beratungsgespräch ausführlich besprechen.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Praxis für Heilpraktik Dr. Martin Hoßfeld Herzogenrath / Aachen