Medical Aesthetic Aachen Faltenbehandlung Faltenunterspritzung  Fadenlifting PRP Plasmatherapie Lipolyse Vampirlifting
Medical Aesthetic Aachen Faltenbehandlung Faltenunterspritzung  Fadenlifting PRP Plasmatherapie Lipolyse Vampirlifting
Medical Esthetics Aachen Praxis für Heilpraktik HP Dr. Martin Hoßfeld Geilenkirchener Str. 65 52134 Herzogenrath www.medical-aesthetic-aachen.de www.medical-esthetics-aachen.de
Medical Esthetics Aachen Praxis für Heilpraktik HP Dr. Martin Hoßfeld  Geilenkirchener Str. 6552134 Herzogenrath  www.medical-aesthetic-aachen.dewww.medical-esthetics-aachen.de

Vampir-Lifting (PRP Plasmatherapie)

PRP (platelet rich plasma) - Vampirliftingt.

 

PRP fördert die Regeneration und Heilungsprozesse von Geweben.

 

So ist PRP auch wirksam zur Hautregeneration und zur Faltenreduktion.

 

Bekannt ist PRP auch in der Sportmedizin und Orthopädie.

 

PRP wird meist unter der Bezeichnung Vampirlifting oder Draculatherapie erfolgreich zur regenerativen Behandlung der Haut in der ästhetischen Medizin eingesetzt.

 

PRP enthält eine Reihe verschiedener Stimulantien und Wachstumsfaktoren,

die hier in der ästhetischen Behandlung die Regeneration der Haut fördern.

 

Zu den vorhandenen Wachstumsfaktoren zählen (etwas medizinische Grundlagen):

 

  • der Platelet Derived Growth Factor (PDGF-aa, PDGF-ab, PDGF-bb)

PDGF bewirkt eine Stimulation der Zellreplikation und fördert die Angiogenes(Bildung von Blutgefäßen zur Gewebeversorgung), die Epithelisierung (Bildung von Epithel, z.B. obere  Hautschicht)  und der Bildung von Granulationsgewebe (z.B. Hautschicht startum granulosum, Körnerschicht).

 

  • der Transforming Growth Factor (TGF-ß1, TGF-ß2)

TGF fördert doe extrazellulären Matrixbildung (Zellbernetzung) und reguliert den Stoffwechsel von Knochenzellen (z.B.bei orthopädischem Einsatz von PRP)

 

  • der Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)

dient ebenfalls der Förderung der Angiogenese

 

  • der Epidermal Growth Factor (EGF)

fördert die Zelldifferenzierung (Bildung verschiedener Zelltypen) und stimuliert die Reepithelisierung, die Angiogenese und die Kollagenaseaktivität (Bildung von Kollagen)

 

  • der Fibroblast Growth Factor (FGF)

fördert die Proliferation der Endothelzellen und der Fibroblasten und stimuliert die Angiogenese

 

PRP wird aus dem Venenblut des Patienten gewonnen

(daher der Name "Vampir-Lifting").

 

Mittels Zentrifugation.werden die roten Blutkörperchen von den Plasma- bzw. Serumfraktionen (enthält u.a. PRP, PPP) getrennt.

 

Neben PRP wird auch PPP, platelet poor plasma, gewonnen,

das ebenfalls verwendet werden kann.

 

Man verwendet oft auch auch beide Fraktionen PRP und PPP nacheinander bzw. (anteilig) gemischt, da dann mit 1 PRP-Röhrchen bzw. 1 Blutabnahme ein größeres Hautareal behandelt werden kann.

 

Bei diesem Vorgehen ist die Konzentration der PRP-Fraktion bzw. Faktoren anfangs höher als gegen Ende der Behandlung, d.h., man behandelt bei dieser häufigen Vorgehensweise zuerst die "bedürftigeren" Regionen mit möglichst viel PRP, danach die sekundären Bereiche mit prozentual mehr PPP.

 

Man kann PRP und PPP auch komplett zusammenmischen, dann ist die Gesamtkonzentration an Faktoren nicht so hoch wie bei reinem PRP, dafür kann man aus einem Röhrchen mehr "Fläche" mit der gleichen Menge Faktoren behandeln.

 

Das körpereigene PRP / PPP wird dann an die zu behandelnde Region eingespritzt und emtfaltet dort seine stimulierende bzw. regenerative Wirkung.

 

Nebenwirkungen, Risiken und Vorsichtsmaßnahmen:

 

Als körpereigene Substanz sind bei dieser Behandlung durch die eingesetzten Wirkstoffe (Patienteneigenes PRP, PPP) i.d.R. keine Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten zu erwarten.

 

Die einzig zugesetzten Stoffe sind i.d.R. Citratpuffer oder Heparin, damit das Blut bei der Abnahme und Zentrifugation nicht gerinnt und ggf. Trenngel zur besseren Separation von roten Blutkörperchen und Plasma.

Normalerweise führen diese Substanzen nicht zu Unverträglichkeiten, eine Allergie gegen Heparin sollte jedoch bei Verwendung entsprechender Röhrchen vor der Behandlung erfragt werden.

 

Sollte das PRP/PPP noch mit anderen Substanzen versetzt werden, wie z.B. in der Mesotherapie Vitaminlösungen oder Aminosäuren sein können, so ist dann natürlich eine mögliche Unverträglichkeit oder Allergie vor der Behandlung abzuklären.

 

Sollte für die Behandlung ein Lokalanästhetikum verwendet werden (z.B. Emla-Creme, oder andere Lidocain, Prilocain-Präparate), so ist eine Allergie auf diese Präparate vorher abzuklären.

 

 

Die Methode ist i.d.R. sicher, schnell und nebenwirkungsarm durchzuführen.

 

Wie beschrieben, sind aus den genennten Gründen Unverträglichkeiten in aller Regel.nicht zu erwarten.

 

Der positive Effekt auf die Haut stellt sich meist nach ca. 4 Wochen ein.

1-2 Wiederholungsbehandlungen können nach ca. 4-6-8 Wochen durchgeführt werden, danach ist meist eine jährliche Auffrischung ausreichend.

 

Die PRP-Behandlung gehört damit zu den sehr sicheren Methoden in der ästhetischen Medizin.

 

Da Blut entnommen wird und Injektionen vorgenommen werden, sind wie immer bei diesen Tätigkeiten gewisse Dinge zu berücksichtigen.

Wie immer ist auf die notwendige Hygiene und Desinfektion bei der Durchführung einer Blutentnahme, Aufbereitung der Blutprobe und Injektion von PRP zu achten.

Das ist jetzt nicht spezifisch für diese Methode, sondern gilt allgemein, um Infektionen bei Injektionen oder Infusionen von Medikamenten oder Substanzen bzw. Blutabnahmen zu verhindern.

 

Es sollten keine blutverdünnenden Medikamente wie Marcumar oder Aspirin eingenommen werden und müssen ggf. vor der Behandlung rechtzeitig abgesetzt werden.

Andernfalls besteht je nach Dosierung dieser Blutgerinnungshemmer die Gefahr, das eine Blutung nach der Blutentnahme oder Injektion nicht gestillt werden kann.

 

Mögliche Nebenwirkungen durch die Injektionen bei der Behandlung:

 

Bei der Blutentnahe aus Venenblut können die bei einer Blutentnahme bekannten üblichen (meist seltenen) Komplikationen / Nebenwirkungen auftreten wie leichte Blutungen, Hämatome, Verletzungen durch die Injektion, Schwellungen, Infektionen.

 

Die Injektion von PRP in die Haut stellt i.d.R. kein besonderes Risko dar.

Durch die extrem dünnen Nadeln ist das Verletzungsrisiko sehr gering und ebenfalls die Schmerzhaftigkeit der Injektion minimal, auch ohne Lokalanästhesie.

 

Es können wie bei jeder Injektion ggf. leichte Schwellungen, Rötungen oder Blutungen auftreten, die jedoch meist umgehend zurückgehen.

Es sollte vermieden werden, sich nach der Behandlung im Injektionsgebiet zu kratzen oder häufig mit den Fingern zu berühren, da sonst eine Infektionsgefahr besteht.

 

Diese Themen werden im Beratungsgespräch ausführlich erörtert.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Praxis für Heilpraktik Dr. Martin Hoßfeld Herzogenrath / Aachen